Madeira ist reich an besonderen Städten und Sehenswürdigkeiten

Diese Städte und Dörfer sollten Sie auf Madeira gesehen haben

Die Insel Madeira hat viele sehenswerte kleinere und größere Orte. Viele liegen im Süden und Osten der Insel, einige auch im Westen und Norden. Da wäre eine Mietwagenrundreise oder ein Urlaub perfekt, der inkludierte Ausflüge zu den besonderen Städten und Sehenswürdigkeiten Madeiras beinhaltet. Denn so erscheint Ihnen keine der Adressen zu weit entfernt, und alles verläuft schön bequem – so, wie es sich für einen Urlaub gehört.

Malerische Städte von Madeira
Malerische Städte von Madeira
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Funchal: Die quirlige Hauptstadt der portugiesischen Insel

Allen Städten voran steht die Hauptstadt Funchal, als kulturelles Zentrum der Insel. Die Bezeichnung der quirligen Stadt leitet sich von einer Pflanze ab: dem Fenchel. Denn diesen gab es hier vor der Besiedlung im Überfluss. Mittlerweile ist Fenchel nicht mehr eine der weitverbreitetsten Pflanzen auf der Insel; was es heutzutage hingegen im Überfluss in Funchal zu entdecken gibt, sind die unzähligen Sehenswürdigkeiten. Wenn Sie durch die Gassen der malerischen Altstadt schlendern, kommen Sie unweigerlich an der historischen Kathedrale Sé, der Hauptkirche der Insel, vorbei, die aus dem 16. Jahrhundert stammt. Übersehen werden Sie ebenso wenig die rechteckige Praça do Município, die sich etwas nördlich der Kirche befindet. Bummeln Sie auch durch die Markthalle Mercado dos Lavradores, wo Händlerinnen in traditionellen Trachten die unterschiedlichsten Blumenarten verkaufen. Obst- und Gemüsehändler bieten zudem exotische Früchte und leckere Gemüsesorten an. Die heimische Frucht Anona, die einer Mischung aus Banane, Ananas und Erdbeere ähnelt, sollten Sie unbedingt probieren. Ein kleiner Insider-Tipp ist die urige Gasse Rua Santa Maria, die durch ihre bunt bemalten und künstlerisch gestalteten Haustüren begeistert. Weiter geht es zur Fortaleza de São Tiago. Die Festung wurde im 17. Jahrhundert errichtet, um die Stadt und den Hafen vor Piratenangriffen zu schützen. Heute sind es nur noch Kreuzfahrtschiffe, die gerade auf ihren Jungfernfahrten den Hafen der Stadt an der Südküste der Insel ansteuern. Wo bis Anfang der 90er-Jahre ausschließlich das Militär anzutreffen war, bekommen die Besucher jetzt ein Museum für zeitgenössische Kunst zu sehen.

Die bekannte Kathedrale Sé von Funchal
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Die Praca do Municipio von Funchal
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Die Festung Fortaleza de sao tiago in Funchal
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Rund um Funchal können Sie in mehreren Gärten neue Energie tanken. Bekannt und äußerst beliebt sind der Palheiro Garden, der mehrere Themen-Gärten umfasst, der Pregetters Orchideengarten Jardim Orquideas und der Botanische Garten Jardim Botanico. Ebenso der an Fernost erinnernde Tropische Garten im Stadtteil Monte: In der beeindruckenden Gartenanlage können neben einer üppigen Flora und Fauna auch unzählige Azulejos, die berühmten blauen, hin und wieder bunten Keramikfliesen bestaunt werden. Wie wäre es, wenn Sie dazu einmal eine ganz andere Art eines Fortbewegungsmittels wählen? Die Luftseilbahn in Funchal bringt Sie rauf bis nach Monte auf 560 Höhenmetern. Einfach spektakulär! Und wie kommen Sie wieder hinab? Wie wäre es mit einem Schlitten? Auf Madeira können Sie ganzjährig Schlitten fahren. Hierfür ist nicht einmal Schnee nötig. Die Korbschlitten gleiten die hügeligen Straßen von Monte nach Funchal hinab, gelenkt von weiß gekleideten Männern mit Hut. Nachdem es hoch hinaus gegangen ist, könnte es für Sie tief nach unten führen, und zwar im Madeira Diving Center. Die Tauchschule hat schon mehrfach den Tauchen-Award „Beste Tauchbasis“ im Atlantik gewonnen und ist damit eine ideale Anlaufstelle für all jene, die ein Riff unter Wasser gerne aus nächster Nähe betrachten würden. 

Der traumhafte tropische Garten von Funchal
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Die Luftseilbahn bringt Besucher auf 560 Höhenmeter
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São Vicente: Tief hinab in den Grotten der Stadt an der Nordküste

Von der Süd- geht es an die Nordküste, und zwar nach São Vicente, wo Sie nicht weniger Sehenswürdigkeiten erwarten. Obwohl São Vicente ein Küstenort ist, haben Besucher hier eher das Gefühl, sich in einem Bergdorf zu befinden, weil die Küste schnell mal auf 250 Meter hinaufführt. Neben enorm hohen Wellen und der barocken Kirche des heiligen Vinzenz im malerischen Zentrum ist der Ort für die Grotten São Vicente Caves bekannt. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise ins Erdinnere und erkunden Sie die ca. 400.000 Jahre alten Lavakanäle und erstarrten Vulkangesteinszapfen. Die 5 bis 6 Meter hohen Höhlenwände, die mit warmen Lichtern beleuchtet werden, spiegeln sich in glasklarem Wasser. Hier sind Sie der Erde noch ein Stückchen mehr verbunden. Fühlen Sie sich ins 18. Jahrhundert zurückversetzt, wenn Sie an den Fincas, Land- und Herrenhäusern vorbeischlendern. Noch tiefer in die Historie tauchen Sie ein, wenn Sie der Kapelle von São Vicente einen Besuch abstatten. Die Kapelle, die an der Mündung des Rio do São Vicente steht, stammt aus dem Jahr 1692. Das Besondere: Sie wurde direkt in einen großen Felsblock hineingebaut.

São Vicente Caves, Madeira
Die Grotten São Vicente Caves sind immer einen Besuch wert
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Machico: Strandtag im ältesten Ort der Insel

Im Osten der Insel Madeira liegt Machico. Hier sollten Sie unbedingt einen Strandtag einlegen und reichlich Sonne tanken. Seit 2009 gibt es den künstlich angelegten Strand, wofür Sand extra von Marokko importiert wurde. Bei Ebbe kommt am Kiesstrand, der direkt nebenan liegt, schwarzer Sand zum Vorschein. Eine wundervolle Aussicht gewährt Ihnen der Pico do Facho. Genießen Sie den Blick hinab ins Tal und auf den Hafen von Machico, bevor Sie sich aufmachen, um weitere Besonderheiten des Ortes zu entdecken. Zum Beispiel die Kirche Nossa Senhora da Conceição und die Ponta de São Lourenço. Letzteres ist ein Kap und Naturschutzgebiet auf Madeira. 1982 wurde es zum Naturreservat erklärt und später ins Natura-2000-Netz aufgenommen. Das Gebiet ist zudem Teil des Parque Natural da Madeira und eine sogenannte Important Bird Area. Im Gegensatz zum Inselinneren von Madeira ist die Ponta de São Lourenço weitgehend baumlos.

Der Hafen von Machico_Madeira
Blick auf den historischen Hafen von Machico
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Câmara de Lobos: Zu Gast sein in einem der ältesten Fischerdörfer Madeiras

Auch das malerische Fischerdorf Câmara de Lobos ist bei Reisenden sehr beliebt. Mit seiner malerischen Bucht, den bunten Fischerbooten und kleinen Gassen offenbart es einen Einblick in das ursprüngliche Madeira. Das Dorf wird nicht nur aufgrund der Kirche São Sebastião häufig bereist. Hauptgrund für die vielen Besucher ist vor allem die zweithöchste Schlucht Europas. Diese sollten Sie unter keinen Umständen auslassen, denn der Blick von dort oben ist unbezahlbar. Hoch hinaus geht es zudem an der Steilklippe Cabo Girão. Mit knapp 600 Meter Höhe ist sie die höchste ihrer Art in Europa und garantiert beste Aussichten auf den Atlantik. Sind Sie unerschrocken genug, um sich auf die gläserne Plattform zu stellen? Einen weiteren faszinierenden Ausblick genießen Urlauber vom Miradouro da Torre. Nicht nur die Bucht von Câmara de Lobos ist von hier aus zu sehen, auch die Berge im Hinterland von Madeiras Südküste. Versteckt und ein wenig isoliert ist das Curral das Freiras, ein Nonnental im Landesinnern von Madeira, das ursprünglich von Nomaden und Hirten bewohnt war. Umgeben von riesigen Berghängen ist die Gemeinde nur über einen einzigen kurvigen Weg zu erreichen, der 1959 angelegt wurde. Schon die Fahrt hierher ist somit einmalig.

Das verträumte Fischerdorf Câmara de Lobos
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Riesige Berghänge bei Cabo Girão
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Ponta do Sol: Wo die Sonne am häufigsten scheint

Wer sprachlich begabt ist, erkennt schon im Ortsnamen von Ponta do Sol dessen Bedeutung. Sol – die Sonne. Und tatsächlich: Ponta do Sol ist die Gemeinde auf der Insel Madeira, die statistisch gesehen die höchste Anzahl an Sonnenstunden aufweist. Schlendern Sie über die Strandpromenade, erleben Sie eine nach der anderen Bucht, bevor Sie sich am Abend für eines der Restaurants oder eine der Bars des Örtchens entscheiden, wo Sie einkehren möchten. Lehnen Sie sich sodann zurück, trinken Sie einen Madeirawein und genießen Sie den Sonnenuntergang. Der ist hier unvergesslich. Übrigens können Sie Madeirawein auf der Insel nicht nur kosten, sondern aus nächster Nähe erleben, wie die Trauben geerntet und verarbeitet werden. Statten Sie dazu einer Quinta, einem Weingut, einen Besuch ab.

Ponta do Sol_Madeira
Strandpromenade von Ponta do Sol mit den meisten Sonnenstunden
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Weitere Orte und Sehenswürdigkeiten auf der Insel

Zu den kleineren und unbekannteren Orten auf Madeira, die aber nicht minder schön sind und nicht weniger zu bieten haben, zählt beispielsweise Santa Cruz. In der Küstenstadt entspannen Sie am Kiesstrand Praia das Palmeiras, schlendern entlang der Strandpromenade und genießen den Weitblick über das offene Meer oder bummeln durch die Stadt und begutachten historische Bauten wie die Kirche von São Salvador und das Rathaus. In Santa Cruz befindet sich auch der Flughafen. Der Anflug auf Madeira ist atemberaubend. Flugzeuge landen am Fuß einer Steilküste auf einer Brücke über dem Meer, die die Landebahn verlängert. Der Flughafen ist nach dem bekanntesten Einwohner der Insel benannt: Cristiano Ronaldo. Fans des Fußballers können sich neben seiner Büste in Funchal fotografieren lassen. Ein kleines hübsches Dorf, nur knapp 23 Kilometer von Machico entfernt, nennt sich Camacha. Hier können Sie in die traditionelle Kunst der Stickerei und des Korbflechtens eintauchen. Lassen Sie sich rumführen in der Schauwerkstatt. Das ist Kultur pur! Auch die kleine Stadt Ribeira Brava eignet sich mit einer der ältesten Kirchen Madeiras, der São Bento, perfekt zum geruhsamen Schlendern.

Das traditionelle Korbflechten in Camacha bestaunen
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Eine der ältesten Kirchen, Sao Bento, in Ribeira Brava
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Madeira ist nicht gerade für kilometerlange Sandstrände bekannt, aber dennoch gibt es einen Ort, den Sie sich auf die Bade-Liste schreiben sollten: Calheta mit dem gleichnamigen Strand Praia da Calheta. Früher war der kleine Ort Zentrum der Zuckergewinnung, heute ist er für Bade-Erlebnisse bekannt. Von hier aus gelangen Sie nach rund 30 Kilometern an die Nordküste zur charmanten Kleinstadt Porto Moniz, die in erster Linie für ihre mit Meerwasser gefüllten Lavapools bekannt ist. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, was dahintersteckt! Auf dem Weg dorthin machen Sie einen Abstecher zum Leuchtturm in Ponta do Pargo. Der rund 14 Meter hohe Leuchtturm ist einer von insgesamt sechs auf der Insel. Ebenfalls an der Nordküste liegt Santana, wo Sie Ihre Kamera oder Ihr Handy bereithalten sollten: Die mit Stroh bedeckten Bauernhäuschen in Dreiecksform machen sich sicher gut in Ihrem Urlaubsalbum. Sie sind das Wahrzeichen der Kleinstadt. Auch ein Naturschutzgebiet, das hier liegt, sollten Sie sich in einem genauer anschauen. Ebenfalls an der Südküste beeindruckt eine Region, die als schützenswert eingetragen ist: das Naturschutzgebiet Garajau. Eine Attraktion ist hier das Auftauchen von Mantas. Die Riesenrochen beeindrucken durch ihre Größe und Beweglichkeit. Das Naturschutzgebiet Rabacal liegt zwar im Inselinneren, aber auch hier ist das Element Wasser zu erleben. Ein Meisterwerk der Natur sind die 25 kleinen Wasserfälle, die wie aus dem Nichts heraussprudeln.

Der Leuchtturm in Ponta do Pargo
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Die malerischen Bauernhäuschen von Santana
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Madeira ist mit Naturschutzgebieten ein Wanderparadies
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Blumenfestival und Karneval: Kulturelle Veranstaltungen das ganze Jahr über

Ausstellungen, Festival und Events: Madeira ist Austragungsort diverser Veranstaltungen im Bereich Kultur. Eine der bekanntesten Veranstaltungen ist wohl das Blumenfestival Festa da Flor mit großem Blumenkorso, der sich wie ein bunter Bandwurm durch die Straßen Funchals schlängelt. Frauen in voluminösen Kleidern tanzen am zweiten Wochenende nach Ostern durch die Straßen und begrüßen den Frühling. Haben Sie schon mal von einem Festival der Forelle gehört? Auf Madeira gibt es gefühlt keine Fisch-, Obst- oder Gemüsesorte, die nicht zelebriert wird. Da wären das Zwiebelfest im Bezirk Santa Cruz, das Zitronenfest im Bezirk Santana und das Napfschneckenfest im Bezirk Calheta, eine Ausstellung landestypischer Suppen in Boaventura und eine regionale Bananenausstellung im Bezirk Ponta do Sol. Im Kalender fest verankert ist darüber hinaus Carnaval na Madeira. Zum Karneval kehrt die Insel Madeira ihre farbenprächtigsten Seiten hervor und feiert ausgelassen und lebendig fast wie in Brasilien. Nicht nur eingefleischten Fasching-Fans wird diese fünfte Jahreszeit gefallen.

Blumenfest von Madeira
Das kulturelle Fest "Festa da Flor" ist ein echtes Erlebnis
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